Fortschritt im TransHyDE‑Projekt Mukran

Seit dem 15. Mai 2023 arbeitet das Projekt Mukran im Rahmen von TransHyDE an der Entwicklung neuer Hochdruckbehälter für die Speicherung und dezentrale Verteilung von Wasserstoff. Ziel ist die vollständige Gestaltung der Prozesskette, von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Nutzung im Transport auf Schiffen, Schienen und LKW.

Im Zentrum der Forschungsarbeit stehen großskalige Tanks mit Durchmessern von bis zu 2,4 Metern sowie Demonstratoren mit 600 Millimetern Durchmesser. Im vergangenen Jahr wurden erste Berstversuche an CFK Tanks mit reduziertem Lagenaufbau erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden die Tanks mit Wasser befüllt und bis zum strukturellen Versagen unter Druck gesetzt. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Bewertung von Berechnungsmodellen, Methoden und Fertigungsparametern.

Die Ausarbeitung der finalen Fertigungsprozesse befindet sich inzwischen in der letzten Phase. Obwohl TransHyDE offiziell beendet ist, wird das Projekt Mukran bis September beziehungsweise Oktober 2026 fortgeführt. Damit erhält das Projektteam zusätzlichen Handlungsspielraum für die Weiterentwicklung und Validierung der Ergebnisse.

cruh21 part of Drees and Sommer unterstützt das Vorhaben mit einem systemischen Blick auf Transportketten und Infrastruktur. Dazu gehört die technische, wirtschaftliche und regulatorische Einordnung der Projektergebnisse, um eine spätere Integration in Wasserstofftransportstrukturen vorzubereiten.

Projektkonsortium

  • Gas und Wärme Institut Essen e.V. GWI (Konsortialführung)
  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus Senftenberg, Institut für Leichtbau und Wertschöpfungsmanagement
  • Fraunhofer IPA, Institut für Angewandte Polymerforschung
  • Fährhafen Sassnitz GmbH / Optima Consulting GmbH
  • HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG
  • cruh21 part of Drees and Sommer

Unterstützende Partner

  • emano Kunststofftechnik GmbH
  • Holger Seidlitz
  • Janina Senner
  • Beratung zu Bossparts und Liner durch Erik Patzer
  • Durchführung der Berstversuche durch die Wydział Mechaniczny Politechnika Wrocławska
  • Untersuchung metallischer Alternativen mittels Elektronenstrahl Auftragschmelzen durch die Steigerwald Strahltechnik GmbH

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren